Home/News & Studien/Wim Hof Methode und Lebensstil bei Multipler Sklerose: Was die Forschung sagt
Multiple SkleroseWim Hof MethodeLebensstilEntzündungPsychophysiologieAutoimmunerkrankungAtemübungenKälteexpositionMeditation KI-analysiert

Wim Hof Methode und Lebensstil bei Multipler Sklerose: Was die Forschung sagt

Können die Wim Hof Methode oder gezielte Lebensstiländerungen bei Multipler Sklerose helfen? Eine aktuelle Pilotstudie aus der Slowakei untersucht den Einfluss auf Entzündungsmarker und Neurodegeneration. Erfahre, was die Ergebnisse für dich bedeuten könnten.

9 Min. Lesezeit13 Aufrufe17. März 2026
Wim Hof Methode und Lebensstil bei Multipler Sklerose: Was die Forschung sagt

Die Studie – Was wurde untersucht und warum betrifft dich das?

Stell dir vor, du lebst mit einer chronischen Krankheit, die dein Nervensystem angreift. Die Medizin hat schon viel erreicht, um die akuten Schübe zu lindern, aber die langfristige Verschlechterung und der Nervenabbau bleiben oft eine Herausforderung. Genau hier setzt eine spannende Frage an, die sich viele Betroffene stellen: Können wir selbst durch gezielte Methoden oder eine Anpassung unseres Lebensstils aktiv Einfluss nehmen? Eine Pilotstudie aus der Slowakei hat sich genau dieser Frage gewidmet und zwei vielversprechende Ansätze untersucht: die bekannte Wim Hof Methode und ein umfassendes Lifestyle-Interventionsprogramm.

Das Forschungsteam um D. Slezáková und M. Minár von der Comenius Universität in Bratislava wollte herausfinden, ob diese nicht-medikamentösen Interventionen bei Menschen mit Multipler Sklerose (MS) die systemische Entzündung reduzieren und den Nervenabbau beeinflussen können. Die Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schutzschicht der Nervenfasern angreift. Das führt zu einer Vielzahl von Symptomen und kann über die Jahre zu bleibenden Behinderungen führen. Herkömmliche Therapien, sogenannte krankheitsmodifizierende Therapien (DMTs), sind gut darin, Schübe zu verhindern, stossen aber bei der chronischen Progression und der Neurodegeneration an ihre Grenzen. Daher ist die Suche nach ergänzenden Ansätzen, die neuroprotektive und immunmodulatorische Effekte haben könnten, von grosser Bedeutung.

Für ihre randomisierte, prospektive Pilotstudie rekrutierten die Forschenden 60 MS-Patienten, die nach den McDonald-Kriterien von 2017 diagnostiziert wurden und einen Behinderungsgrad (EDSS) zwischen 1.0 und 5.5 aufwiesen. Diese Patienten wurden dann zufällig einer von drei Gruppen zugeteilt: einer Wim Hof Methode (WHM)-Gruppe, einer Lifestyle-Interventionsgruppe (LIFE) oder einer Kontrollgruppe (CTRL). Über einen Zeitraum von 12 Wochen absolvierten die WHM-Gruppe ein Programm, das Atemübungen, Kälteexposition und Meditation umfasste. Die LIFE-Gruppe erhielt ein strukturiertes Programm mit körperlicher Aktivität und Ernährungsberatung. Die Kontrollgruppe erhielt keine spezifische Intervention.

Vor Beginn und nach 12 Wochen wurden bei allen Teilnehmenden Blutproben entnommen und verschiedene Biomarker gemessen. Im Fokus standen dabei bestimmte Zytokine (IFN-γ, IL-1β, IL-6, IL-8, IL-10, IL-12p70, IL-17A, IL-18), die als Indikatoren für Entzündungsprozesse dienen. Zusätzlich wurden Biomarker für Nervenschäden und Nervenabbau gemessen: Neurofilament Light Chain (NfL) und Glial Fibrillary Acidic Protein (GFAP). Diese beiden Werte geben Aufschluss darüber, wie stark die Nervenfasern geschädigt werden. Am Ende konnten die Daten von 43 Teilnehmenden (12 WHM, 17 LIFE, 14 CTRL) vollständig analysiert werden, und die Studie zeigte eine Power von 0.81, was für eine Pilotstudie ein guter Wert ist.

Die Ergebnisse waren vielversprechend: Beide Interventionsgruppen, sowohl die WHM- als auch die LIFE-Gruppe, zeigten eine signifikante Reduktion von IL-17A und IL-18 (p < 0.001). Diese beiden Zytokine sind wichtige Botenstoffe bei Th17-vermittelten Entzündungen, die bei Autoimmunerkrankungen wie MS eine Rolle spielen. Das deutet darauf hin, dass beide Ansätze die Entzündungsaktivität dämpfen können. Darüber hinaus zeigte die WHM-Gruppe eine weitere Reduktion von IFN-γ, einem anderen entzündungsfördernden Zytokin. Die LIFE-Gruppe konnte zusätzlich IL-8 senken. Für die anderen gemessenen Zytokine sowie für die Neurodegeneration-Biomarker NfL und GFAP wurden keine signifikanten Veränderungen festgestellt.

Quelle: Slezáková D, Sabolová LM, Marček P, Kadlic P, Hric I, Nechalová L, Bielik V, Páleník M, Pastorek M, Olej P, Žilka N, Hanes J, Jurčaga F, Minár M (2026). Targeting low-grade inflammation in multiple sclerosis through the Wim Hof method or lifestyle intervention: a pilot comparative study. Neurol Sci, 47(3):291. PubMed-ID: 41741807

Was heisst das wirklich? – Die kritische Einordnung

Diese Studie liefert spannende erste Hinweise darauf, dass nicht-medikamentöse Ansätze wie die Wim Hof Methode und eine gezielte Lebensstilintervention bei MS-Patienten entzündungshemmende Effekte haben könnten. Doch was bedeuten diese Ergebnisse wirklich für dich, wenn du mit MS lebst oder dich für die Krankheit interessierst?

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass es sich um eine Pilotstudie handelt. Pilotstudien sind dazu da, erste Anhaltspunkte zu liefern und die Machbarkeit und Sicherheit einer Intervention zu testen, bevor man grosse, aufwendige Studien durchführt. Die Stichprobengrösse von 43 analysierten Teilnehmenden ist für eine Pilotstudie zwar akzeptabel, aber noch zu klein, um daraus weitreichende Schlüsse für die gesamte MS-Patientenschaft zu ziehen. Die Ergebnisse sind statistisch signifikant für die Entzündungsmarker IL-17A und IL-18, was bedeutet, dass die beobachteten Effekte wahrscheinlich nicht zufällig waren. Aber statistisch signifikant ist nicht dasselbe wie klinisch bedeutsam.

Was wurde hier gemessen? Die Forschenden konzentrierten sich auf Biomarker im Blut, insbesondere Zytokine. Eine Reduktion dieser Entzündungsmarker ist ein positives Zeichen, da eine chronische Entzündung bei MS eine wichtige Rolle spielt. Es sind jedoch sogenannte Surrogatparameter. Das heisst, sie sind Indikatoren für eine Veränderung, aber sie sind keine direkten Messgrössen für eine Verbesserung deiner Lebensqualität, eine Verlangsamung der Behinderungsprogression oder gar eine Heilung. Es ist ein wichtiger erster Schritt, der zeigt, dass der Körper auf die Interventionen reagiert. Aber die ultimative Frage, ob sich dein Befinden dadurch spürbar verbessert, kann diese Studie noch nicht beantworten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass keine signifikanten Veränderungen bei NfL und GFAP, den Markern für Nervenschäden, gefunden wurden. Das ist auf den ersten Blick vielleicht enttäuschend, aber auch hier müssen wir die kurze Interventionsdauer von 12 Wochen berücksichtigen. Der Abbau und die Regeneration von Nervenstrukturen sind langsame Prozesse, die möglicherweise eine längere Interventionsdauer erfordern, um messbare Veränderungen zu zeigen.

Die methodischen Stärken der Studie liegen in ihrem randomisierten Design und der klaren Definition der Interventionsgruppen. Das gibt den Ergebnissen eine gute Basis. Die Grenzen liegen, wie erwähnt, in der kleinen Stichprobengrösse und der relativ kurzen Dauer. Auch die Tatsache, dass die Teilnehmer in der Kontrollgruppe keine Intervention erhielten, könnte einen Einfluss gehabt haben. Denn allein die Aufmerksamkeit, die man einer Gruppe zukommen lässt, kann schon Effekte hervorrufen (Hawthorne-Effekt, dazu später mehr).

Für wen gelten die Ergebnisse? Die Studienteilnehmenden waren MS-Patienten mit einem EDSS zwischen 1.0 und 5.5. Das bedeutet, sie hatten eine leichte bis mittelschwere Behinderung. Ob die Ergebnisse auch für Patienten mit einem höheren Behinderungsgrad oder in früheren Krankheitsstadien übertragbar sind, lässt sich aus dieser Studie nicht ableiten.

Dein Denkwerkzeug für diesen Abschnitt: Wenn du von einer Studie hörst, die «signifikante Effekte» zeigt, frage dich immer: Sind diese Effekte auch klinisch bedeutsam für meine Gesundheit oder mein Wohlbefinden, oder sind es eher Laborwerte, die noch weiter erforscht werden müssen?

Der Geist im Körper – Die psychophysiologische Perspektive

Hier kommen wir zum Kern dessen, was viele Studien übersehen: die untrennbare Verbindung von Psyche und Körper. Bei Interventionen wie der Wim Hof Methode oder einer umfassenden Lebensstiländerung spielen psychophysiologische Faktoren eine entscheidende Rolle, die weit über das rein Physiologische hinausgehen.

Die Wim Hof Methode kombiniert Atemtechniken, Kälteexposition und Meditation. Jede dieser Komponenten hat für sich genommen schon starke psychophysiologische Auswirkungen. Die Atemübungen können das autonome Nervensystem beeinflussen und Stressreaktionen modulieren. Kälteexposition ist nicht nur ein physiologischer Reiz, sondern auch eine mentale Herausforderung, die Selbstwirksamkeit und Resilienz stärken kann. Und Meditation ist ein bekannter Weg zur Stressreduktion und zur Förderung emotionaler Regulation.

Es ist gut denkbar, dass ein erheblicher Teil der beobachteten Entzündungshemmung nicht nur auf direkten physiologischen Mechanismen beruht, sondern auch auf einer Stressreduktion und einer Stärkung des Immunsystems durch die Psyche. Chronischer Stress, Ängste und Sorgen sind bei MS-Patienten häufig und können die Entzündungsaktivität im Körper nachweislich verstärken. Wenn die WHM dazu beiträgt, dieses Stresslevel zu senken und das Gefühl der Kontrolle über die eigene Krankheit zu erhöhen, ist ein positiver Einfluss auf Entzündungsmarker absolut plausibel.

Ähnliches gilt für die Lifestyle-Intervention: Strukturierte körperliche Aktivität und Ernährungsberatung sind nicht nur physische Massnahmen. Das Gefühl, aktiv etwas für die eigene Gesundheit tun zu können, die Selbstwirksamkeit, ist ein mächtiger Faktor. Die bewusste Entscheidung für eine gesündere Ernährung und regelmässige Bewegung kann das Selbstvertrauen stärken und das Gefühl der Hilflosigkeit, das viele chronisch Kranke erleben, reduzieren. Auch hier wirken sich positive Emotionen und eine verbesserte mentale Verfassung direkt auf die Physiologie aus, indem sie zum Beispiel entzündungsfördernde Stresshormone senken.

Ein Aspekt, der in dieser Studie nicht explizit erfasst wurde, ist der Placebo-Effekt und der Hawthorne-Effekt. Wenn Menschen wissen, dass sie an einer vielversprechenden Intervention teilnehmen, können allein diese Erwartungshaltungen und die erhöhte Aufmerksamkeit ihre Physiologie positiv beeinflussen. Die Kontrollgruppe erhielt keine Intervention, was den Vergleich zwar klar macht, aber auch bedeuten könnte, dass ein Teil der positiven Effekte in den Interventionsgruppen auf diesen psychologischen Faktoren beruht, die über die reine Wirkstoff- oder Methodenwirkung hinausgehen. Das mindert nicht die Wirksamkeit, sondern verlagert die Erklärung auf die Ebene der Psychophysiologie.

Deine Psyche – deine Überzeugungen, dein Stresslevel, deine Emotionen – spielt also eine entscheidende Rolle dabei, wie dein Körper auf Interventionen reagiert. Das ist keine abstrakte Theorie, das ist dein Alltag und dein Körper.

Der grössere Kontext – Einordnung und Abhängigkeiten

Um diese Pilotstudie richtig einzuordnen, müssen wir sie im grösseren Forschungsfeld betrachten. Die Suche nach nicht-pharmakologischen Ergänzungen zu den etablierten MS-Therapien ist ein aktives und wichtiges Forschungsgebiet. Diese Studie ist ein Puzzleteil in einem grösseren Bild, das sich langsam zusammensetzt.

Zunächst zur Finanzierung und möglichen Interessenkonflikten: Der Abstract gibt keine spezifischen Informationen zur Finanzierung der Studie, was in vielen Pilotstudien üblich ist. Die Autoren sind hauptsächlich an Universitäten und Forschungsinstituten in der Slowakei angestellt. Es sind keine offensichtlichen kommerziellen Interessenkonflikte ersichtlich, was die Unabhängigkeit der Forschung stärkt.

Diese Studie bestätigt im Grunde bestehende Erkenntnisse über die potenziellen Vorteile von Lebensstilinterventionen und achtsamkeitsbasierten Praktiken, wie sie in der Wim Hof Methode enthalten sind. Es gibt eine wachsende Zahl von Belegen dafür, dass körperliche Aktivität, gesunde Ernährung und Stressmanagement bei chronischen Entzündungskrankheiten positive Effekte haben können. Die Neuheit dieser Studie liegt darin, dass sie die Wim Hof Methode direkt bei MS-Patienten untersucht und mit einer klassischen Lifestyle-Intervention vergleicht.

Was wurde nicht kontrolliert? Wie bei jeder Studie mussten die Forschenden Annahmen treffen und Faktoren begrenzen. Die Studie hat sich auf Entzündungsmarker und Neurodegeneration-Biomarker konzentriert. Andere wichtige Lebensstilfaktoren, die die Ergebnisse ebenfalls beeinflussen könnten, wurden nicht explizit gemessen oder kontrolliert. Dazu gehören beispielsweise:

  • Die Qualität des Schlafs der Teilnehmenden
  • Ihr generelles Stresslevel ausserhalb der Intervention
  • Soziale Unterstützung und das Gefühl der Verbundenheit
  • Der Konsum von Alkohol, Rauchen oder anderen Substanzen

Es ist wichtig zu verstehen, dass jede Studie eine Momentaufnahme ist und die Realität komplexer ist. Die Ergebnisse dieser Studie sind ein wichtiger Hinweis, aber sie sind nicht das letzte Wort. Sie ermutigen dazu, in diese Richtung weiterzuforschen, mit grösseren Kohorten und längeren Beobachtungszeiträumen.

Dein Denkwerkzeug für diesen Abschnitt: Wenn du überlegst, aufgrund einer Studie etwas zu ändern, frage dich: Wie gut passt diese Studie in das Gesamtbild der Forschung, oder ist sie ein einzelner Ausreisser? Und welche anderen Faktoren in meinem Leben könnten die Ergebnisse beeinflussen, die in der Studie nicht berücksichtigt wurden?

Was heisst das für dich? – Fazit und Alltagsrelevanz

Diese Pilotstudie aus der Slowakei ist ein vielversprechender erster Schritt und liefert dir konkrete Anregungen, wie du dein Wohlbefinden bei Multipler Sklerose positiv beeinflussen könntest – immer in Absprache mit deinem behandelnden Arzt oder deiner Ärztin.

Was kannst du mitnehmen?

  • Aktive Rolle übernehmen: Die Studie untermauert die Idee, dass du mit nicht-medikamentösen Ansätzen aktiv zur Reduktion von Entzündungsprozessen in deinem Körper beitragen kannst. Sowohl die Wim Hof Methode als auch eine gezielte Lebensstiländerung zeigten hier positive Effekte auf wichtige Entzündungsmarker.
  • Lebensstil optimieren: Eine Kombination aus strukturierter körperlicher Aktivität und Ernährungsberatung scheint ein effektiver Weg zu sein, um Entzündungen zu dämpfen. Das ist ein starker Hinweis darauf, dass das, was du isst und wie du dich bewegst, einen direkten Einfluss auf deine Krankheitsaktivität haben kann.
  • Atem und Kälte als Werkzeuge: Für Menschen, die offen für neue Methoden sind, könnte die Wim Hof Methode einen Versuch wert sein. Die Kombination aus Atemübungen, Kälteexposition und Meditation zeigte spezifische entzündungshemmende Effekte. Es könnte eine Methode sein, um nicht nur die Physiologie zu beeinflussen, sondern auch Resilienz und Stressbewältigung zu stärken.

Was solltest du NICHT daraus schliessen?

  • Kein Ersatz für medizinische Therapie: Diese Interventionen sind als Ergänzung zu verstehen, nicht als Ersatz für deine etablierten krankheitsmodifizierenden Therapien (DMTs). Sprich immer mit deinem Arzt, bevor du grössere Änderungen vornimmst.
  • Keine Garantie für langfristige Wirkung: Die Studie dauerte 12 Wochen. Ob die Effekte langfristig anhalten oder sich sogar auf den Verlauf der Behinderung auswirken, muss in grösseren und längeren Studien untersucht werden.
  • Keine Heilung: Die Studie zeigt eine Reduktion von Entzündungsmarkern, aber keine Heilung der Multiplen Sklerose. Es ist ein wichtiger Schritt zur Symptomkontrolle und zur Verbesserung des Wohlbefindens.

Für wen ist das besonders relevant?

Diese Erkenntnisse sind besonders relevant für Menschen mit Multipler Sklerose im Stadium leichter bis mittelschwerer Behinderung (EDSS 1.0-5.5), die aktiv nach Möglichkeiten suchen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zusätzlich zu ihrer medizinischen Behandlung zu verbessern. Auch für Menschen, die generell an den Zusammenhängen von Lebensstil, Psyche und Entzündung interessiert sind, bietet die Studie wertvolle Einblicke.

Der psychophysiologische Gedanke zum Schluss: Denk daran, dein Körper reagiert nicht nur auf das, was du isst, wie du dich bewegst oder welche Methode du anwendest. Er reagiert auch stark auf das, was du denkst und fühlst, auf deine Erwartungen und dein Stresslevel. Die Stärkung der Selbstwirksamkeit, die Reduktion von Stress und das Gefühl, aktiv etwas für dich tun zu können, sind mächtige Werkzeuge, die Hand in Hand mit physiologischen Veränderungen gehen.

Welche Fragen bleiben offen? Es wäre spannend zu sehen, wie sich diese Interventionen in Kombination mit verschiedenen DMTs verhalten und ob längere Studien auch Auswirkungen auf die neurologische Funktion und die Lebensqualität zeigen. Die Wissenschaft ist ein fortlaufender Prozess, und diese Studie ist ein ermutigender Schritt auf diesem Weg.

Bleib neugierig, höre auf deinen Körper und sprich mit Fachleuten, um die besten Wege für deine Gesundheit zu finden. Du hast mehr Einfluss, als du denkst.

Wissenschaftliche Quelle

Neurological sciences : official journal of the Italian Neurological Society and of the Italian Society of Clinical Neurophysiology