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Atemnot beim Sport: Warum Referenzwerte der Spiroergometrie so wichtig sind

Atemnot beim Sport ist oft beunruhigend. Eine neue ERS-Studie beleuchtet, wie wichtig genaue Referenzwerte in der Spiroergometrie sind, um die Ursachen richtig zu deuten. Erfahre, was das für deine Gesundheit bedeutet.

7 Min. Lesezeit13 Aufrufe17. März 2026
Atemnot beim Sport: Warum Referenzwerte der Spiroergometrie so wichtig sind

1. Die Studie – Was wurde untersucht und warum betrifft dich das?

Stell dir vor, du gehst regelmässig joggen oder spielst Tennis, und plötzlich merkst du, dass du schneller aus der Puste kommst als früher. Oder du hast schon länger das Gefühl, deine Lunge macht nicht mehr richtig mit, wenn es anstrengend wird. Solche Symptome können beunruhigend sein und einen Besuch beim Arzt oder bei einer Ärztin nötig machen. Oft wird dann eine sogenannte Spiroergometrie durchgeführt – ein umfassender Belastungstest, der misst, wie gut dein Herz, deine Lunge und dein Stoffwechsel unter Anstrengung zusammenarbeiten.

Doch genau hier beginnt eine Herausforderung: Um die Ergebnisse deines Tests richtig interpretieren zu können, braucht es Vergleichswerte. Man muss wissen, was bei einem gesunden Menschen deines Alters, Geschlechts und deiner Grösse normal ist. Eine Expertengruppe der European Respiratory Society (ERS) hat sich dieser wichtigen Frage gewidmet. Unter der Leitung von T. Radtke von der Universität Zürich und Kolleginnen und Kollegen aus zahlreichen Ländern haben sie sich die vorhandenen Referenzwerte für die Spiroergometrie genauer angesehen. Ihr Ziel war es, die Herausforderungen bei der Standardisierung dieser Werte aufzuzeigen und einen dringenden Handlungsaufruf an die Fachwelt zu richten.

Die Studie, die als technischer Standard der ERS veröffentlicht wurde, analysiert, wie diese Referenzwerte entstehen, welche Probleme es dabei gibt und warum eine Vereinheitlichung so wichtig ist. Nur mit präzisen und breit anwendbaren Referenzwerten können Ärzte und Ärztinnen deine Leistungsfähigkeit korrekt beurteilen, mögliche Probleme frühzeitig erkennen und dir die bestmögliche Behandlung anbieten. Für dich bedeutet das: Je genauer die Vergleichswerte sind, desto zuverlässiger ist die Diagnose, wenn du wegen Atemnot oder Leistungsschwäche eine Spiroergometrie machen lässt.

  • Wer hat die Studie durchgeführt? Ein internationales Team unter der Leitung von T. Radtke von der Universität Zürich, zusammen mit Forschenden aus Kanada, Italien, Grossbritannien, Australien, den USA, Schweden, Belgien, Brasilien, Polen, Irland, Estland, Frankreich und den Niederlanden.
  • In welchem Journal wurde sie publiziert und wann? Im Fachjournal «The European Respiratory Journal», online publiziert am 5. März 2026.
  • Was war die zentrale Fragestellung? Die Studie untersuchte die Herausforderungen bei der Standardisierung von Referenzwerten für die Spiroergometrie und forderte eine dringende Massnahme zur Verbesserung dieser Standards.
  • Studiendesign: Es handelt sich um einen «technischen Standard» und einen «call for action», also eine Zusammenfassung und Bewertung bestehender Evidenz und ein Aufruf zu weiterer Forschung und Harmonisierung. Es ist keine primäre Forschungsstudie mit einer eigenen Stichprobe, sondern eine Meta-Analyse und ein Konsenspapier.
  • Was sind die zentralen Ergebnisse? Die Autoren identifizieren erhebliche Heterogenität und Mängel in den aktuell verwendeten Referenzwerten für die Spiroergometrie. Sie betonen die Notwendigkeit einer globalen Harmonisierung und die Entwicklung neuer, konsistenterer Referenzgleichungen, um die klinische Interpretation der Spiroergometrie zu verbessern.

Quelle: Radtke T, Chávez L, Duggan L, Stanojevic S, Agostoni P, Burns P, Button B, Cooper CB, De Brandt J, Degani-Costa LH, Franczuk M, McGowan A, Kivastik J, Laveneziana P, Saynor ZL, Steenbruggen I, Hebestreit H, Sylvester KP; contributing GLI CPET Task Force members (2026). ERS technical standard - Reference values for cardiopulmonary exercise testing: summary report and a call for action. The European respiratory journal. PubMed-ID: 41786497

Die Herausforderung, genaue Referenzwerte zu haben, mag auf den ersten Blick sehr technisch klingen. Doch wie präzise diese Werte sind, hat direkte Auswirkungen auf die Qualität deiner medizinischen Versorgung. Lass uns nun genauer beleuchten, was das für dich persönlich bedeutet.

2. Was heisst das wirklich? – Die kritische Einordnung

Diese ERS-Studie ist kein typisches Experiment, bei dem eine Gruppe etwas Neues ausprobiert und eine andere nicht. Es ist vielmehr eine Bestandsaufnahme und ein Weckruf an die gesamte medizinische Fachwelt. Sie sagt uns: Wir haben ein wichtiges diagnostisches Werkzeug – die Spiroergometrie – aber die Basis für dessen Interpretation, die Referenzwerte, sind nicht so robust und einheitlich, wie sie sein sollten.

Du bist kein Durchschnitt. Wenn die Referenzwerte, mit denen deine Testergebnisse verglichen werden, auf unterschiedlichen Populationen, Geräten oder Protokollen basieren, dann ist die Aussagekraft für dich eingeschränkt. Stell dir vor, du vergleichst deine Laufzeit mit einer Bestenliste, die mal auf einer flachen Bahn, mal auf steilem Gelände gemessen wurde, und bei der mal die Zeit gestoppt, mal geschätzt wurde. Das Ergebnis wäre wenig aussagekräftig. Genauso verhält es sich mit der Spiroergometrie: Wenn die Referenzwerte nicht standardisiert sind, können Abweichungen von der Norm über- oder unterschätzt werden. Das hat direkte Konsequenzen für die Diagnose und die Therapieempfehlung.

Was wurde wirklich gemessen? Hier geht es nicht um die Messung eines einzelnen Parameters, sondern um die Qualität der Vergleichsdaten. Die Spiroergometrie misst harte Endpunkte wie Sauerstoffaufnahme (VO2max), Kohlendioxidabgabe und Atemminutenvolumen unter Belastung. Das sind physiologische Grössen, die direkt mit deiner Leistungsfähigkeit und dem Zustand deines Herz-Kreislauf- und Atmungssystems zusammenhängen. Die Herausforderung besteht darin, diese Messwerte mit einer möglichst präzisen und repräsentativen «Normalpopulation» zu vergleichen.

Methodische Stärken und Grenzen: Die Stärke dieser Arbeit liegt darin, dass sie von einer breiten internationalen Expertengruppe verfasst wurde. Das garantiert einen umfassenden Überblick über die globale Situation und die verschiedenen Perspektiven. Sie zeigt klar auf, dass es derzeit eine Vielzahl von Referenzgleichungen gibt, die auf unterschiedlichen Populationen (Kinder, Erwachsene, Athleten, verschiedene ethnische Gruppen), Messgeräten und Testprotokollen (z.B. Rampenprotokoll vs. Stufenprotokoll) basieren. Dies führt zu Inkonsistenzen und erschwert die Vergleichbarkeit von Ergebnissen zwischen verschiedenen Kliniken oder Ländern. Die grosse Stärke ist der dringende «call for action» – der Aufruf, hier endlich zu handeln und Standards zu schaffen.

Für wen gelten die Ergebnisse? Die Ergebnisse dieser Übersichtsarbeit gelten für jeden, der eine Spiroergometrie durchführt oder sich einer solchen Untersuchung unterzieht – also sowohl für medizinisches Fachpersonal als auch für Patientinnen und Patienten. Es betrifft dich, wenn du eine genaue Einschätzung deiner körperlichen Leistungsfähigkeit und der Funktion deiner Atmungsorgane benötigst. Die Autoren betonen, dass es besonders wichtig ist, Referenzwerte zu haben, die für die spezifische Population, die getestet wird, repräsentativ sind.

Denkwerkzeug: Wenn dir eine Spiroergometrie empfohlen wird, frage nach, welche Referenzwerte in der Praxis verwendet werden und ob diese als aktuell und repräsentativ für dich gelten. Wie transparent sind die Grundlagen der Vergleichswerte, die für deine Diagnose herangezogen werden?

Diese Diskussion um technische Standards mag abstrakt wirken, doch sie hat einen sehr direkten Bezug zu deiner Gesundheit. Aber gibt es Aspekte, die über die reinen Messwerte hinausgehen und die Wirkung einer solchen Untersuchung beeinflussen können? Ja, und genau das schauen wir uns jetzt an.

3. Der Geist im Körper – Die psychophysiologische Perspektive

Die Spiroergometrie ist ein objektives Messverfahren, das physiologische Parameter erfasst. Doch selbst bei einem so «harten» Datensatz dürfen wir die psychophysiologische Komponente nicht unterschätzen. Dein Geist ist immer dabei – auch auf dem Ergometer oder Laufband.

Motivation, Selbstwirksamkeit und innere Überzeugung: Wie gut du bei einem Spiroergometrie-Test abschneidest, hängt nicht nur von deiner reinen Physiologie ab. Deine Motivation, dein Durchhaltewille und deine Überzeugung, die Belastung zu schaffen, spielen eine grosse Rolle. Wer mit der Einstellung in den Test geht, dass er oder sie es sowieso nicht schafft oder dass die Symptome unerträglich werden, wird wahrscheinlich früher abbrechen oder eine geringere maximale Leistung erbringen, als physiologisch möglich wäre. Das ist keine bewusste Täuschung, sondern eine unbewusste Reaktion des Körpers auf die Erwartungshaltung und den Stress der Situation. Dieser Effekt ist besonders relevant, wenn du zum Test gehst, weil du dich bereits krank oder eingeschränkt fühlst. Die Angst vor dem Ergebnis oder die Sorge um die eigene Gesundheit kann die Leistung beeinflussen.

Stress, Rumination und emotionale Regulation: Eine Spiroergometrie ist für viele Menschen eine Stresssituation. Die Anstrengung, die Maske, die Verkabelung, die Beobachtung durch medizinisches Personal – all das kann den Sympathikus aktivieren. Chronischer Stress oder akute Aufregung können die Herzfrequenz und Atmung beeinflussen, noch bevor die körperliche Belastung richtig beginnt. Auch das Grübeln über die eigene Erkrankung oder die möglichen Ergebnisse kann die subjektive Belastung erhöhen und dazu führen, dass der Test als anstrengender empfunden wird, als er objektiv ist. Dies kann die Interpretation erschweren, da die physiologischen Reaktionen nicht isoliert von deinem emotionalen Zustand betrachtet werden können.

Placebo-/Nocebo-Effekte und Erwartungshaltungen: Auch wenn es sich um einen diagnostischen Test handelt, können Erwartungen eine Rolle spielen. Wenn du beispielsweise erwartest, dass der Test sehr anstrengend wird und du dabei Schmerzen oder starke Atemnot verspährst, kann dies deine Wahrnehmung tatsächlich verstärken (Nocebo-Effekt). Umgekehrt kann eine positive Erwartungshaltung, dass der Test dir Klarheit und eine Lösung bringt, dazu beitragen, dass du die Belastung besser tolerierst und dein Potenzial voll ausschöpfst. Es ist gut denkbar, dass selbst die Kenntnis um die Qualität der Referenzwerte – oder die Sorge um deren Ungenauigkeit – psychologisch auf den Patienten wirken kann, wenn auch subtil.

Die Autoren der ERS-Studie konzentrieren sich zu Recht auf die physiologischen und technischen Aspekte. Doch es ist wichtig zu erkennen, dass die reine Physiologie nie die ganze Geschichte erzählt. Dein Körper reagiert nicht nur auf die externen Anforderungen des Tests, sondern auch auf deine inneren Zustände, Überzeugungen und Emotionen. Eine gute Interpretation der Spiroergometrie berücksichtigt daher immer auch den Menschen hinter den Zahlen.

Diese psychophysiologische Komponente ist ein wichtiger, oft übersehener Faktor. Doch auch im grösseren Kontext der medizinischen Forschung gibt es Aspekte, die bedacht werden sollten.

4. Der grössere Kontext – Einordnung und Abhängigkeiten

Diese ERS-Studie ist ein wichtiges Puzzleteil in der Landschaft der Atemwegsmedizin. Sie ist kein revolutionäres neues Ergebnis, sondern eine Bestätigung und ein Aufruf zur Verbesserung einer bestehenden Praxis. Das ist von grosser Bedeutung, denn die Qualität diagnostischer Verfahren ist fundamental für die Patientenversorgung.

Wer steht dahinter? Die Studie wurde von einer Task Force der European Respiratory Society (ERS) und der Global Lung Initiative (GLI) erstellt. Solche Initiativen sind typisch für die medizinische Fachwelt, um Standards zu setzen und die Qualität der Versorgung zu verbessern. Die Zusammenarbeit von Forschenden aus so vielen verschiedenen Ländern und Institutionen unterstreicht die Relevanz und Dringlichkeit des Themas. Die Autoren haben keine spezifischen Interessenkonflikte angegeben, die ihre Analyse beeinflussen könnten, was die Glaubwürdigkeit der Empfehlungen stärkt.

Wo steht diese Studie in der Forschungslandschaft? Diese Arbeit bestätigt und erweitert frühere Erkenntnisse, die auf die Heterogenität von Referenzwerten hingewiesen haben. Sie ist keine Einzelstudie, sondern ein Konsenspapier, das den aktuellen Stand des Wissens zusammenfasst und eine klare Richtung für zukünftige Forschung und Standardisierung vorgibt. Sie betont, dass die Entwicklung neuer, global anwendbarer Referenzgleichungen, ähnlich wie es bereits für die Lungenfunktionsdiagnostik erfolgreich umgesetzt wurde (GLI-2012-Referenzgleichungen), dringend notwendig ist. Dies würde die Vergleichbarkeit und Genauigkeit der Spiroergometrie weltweit erheblich verbessern.

Was wurde nicht kontrolliert? In einer solchen Übersichtsarbeit werden keine direkten Kontrollen von Lifestyle-Faktoren oder anderen Variablen vorgenommen, da es sich um eine Analyse bestehender Daten und Praktiken handelt. Die Studie zeigt jedoch auf, dass genau solche Faktoren in den ursprünglichen Studien, auf denen die Referenzwerte basieren, oft nicht ausreichend berücksichtigt oder harmonisiert wurden. Zum Beispiel können unterschiedliche ethnische Zusammensetzungen der Referenzpopulationen, verschiedene Höhenlagen, in denen die Tests durchgeführt wurden, oder unterschiedliche Aktivitätsniveaus der Probanden die Referenzwerte beeinflussen. Diese Aspekte sind entscheidend, wenn man die Ergebnisse einer Spiroergometrie bei einem Individuum interpretiert und vergleicht.

Denkwerkzeug: Wenn du eine Diagnose erhältst, die auf einer Spiroergometrie basiert, frage dich: Wurden die Referenzwerte, mit denen meine Ergebnisse verglichen wurden, in einer Population ermittelt, die mir in Bezug auf Alter, Geschlecht, Ethnizität und Lebensstil möglichst ähnlich ist? Und wie transparent ist der Standard dieser Referenzwerte?

Die Qualität der Referenzwerte ist also nicht nur eine technische Frage, sondern hat weitreichende Implikationen für die individuelle Diagnose und die gesamte medizinische Praxis. Aber was heisst das nun ganz konkret für dich, in deinem Alltag?

5. Was heisst das für dich? – Fazit und Alltagsrelevanz

Diese ERS-Studie mag sich auf den ersten Blick sehr nach «Ärzte für Ärzte» anhören, doch ihre Botschaft ist für jeden von uns relevant, der Wert auf präzise medizinische Diagnostik legt. Hier sind die wichtigsten Punkte, die du für dich mitnehmen kannst:

  • Sei informiert und frage nach: Wenn du eine Spiroergometrie machen lässt, scheue dich nicht, nach den Referenzwerten zu fragen, die für die Interpretation deiner Ergebnisse verwendet werden. Ein gutes medizinisches Team wird dir erklären können, auf welcher Basis deine Werte eingeordnet werden und warum diese Referenzwerte für dich geeignet sind.
  • Die Bedeutung des Gesamtbildes: Auch wenn die Referenzwerte verbessert werden müssen, ist die Spiroergometrie ein wertvolles Tool. Deine Symptome, deine Krankengeschichte und andere diagnostische Befunde sind immer Teil des Gesamtbildes. Betrachte die Ergebnisse eines einzelnen Tests nie isoliert.
  • Dein Wohlbefinden zählt: Die Diskussion um Referenzwerte zeigt, wie wichtig es ist, dass medizinische Diagnosen auf einer möglichst soliden und vergleichbaren Basis stehen. Dies gibt dir die Sicherheit, dass die Empfehlungen, die du erhältst, fundiert sind und auf den besten verfügbaren Daten beruhen.

Was solltest du NICHT daraus schliessen? Du solltest jetzt nicht verunsichert sein, falls du schon einmal eine Spiroergometrie gemacht hast oder eine ansteht. Die Studie ist ein Aufruf zur Verbesserung, nicht eine Anzweiflung der gesamten Methode. Es geht darum, das System noch besser und präziser zu machen, nicht darum, es zu diskreditieren. Vertraue weiterhin auf die Expertise deines Arztes oder deiner Ärztin, aber sei ein informierter Patient.

Für wen ist das besonders relevant? Besonders relevant ist dies für Menschen mit chronischen Atemwegs- oder Herzerkrankungen, bei denen die Spiroergometrie regelmässig zur Verlaufskontrolle eingesetzt wird. Aber auch für Sportlerinnen und Sportler, die ihre Leistungsfähigkeit optimieren wollen oder bei ungeklärter Leistungsschwäche eine Abklärung suchen, ist die Genauigkeit der Messung von Bedeutung.

Der psychophysiologische Gedanke zum Schluss: Auch wenn diese Studie sich auf harte physiologische Daten und deren Referenzwerte konzentriert, vergiss nie, dass deine Gesundheit immer ein Zusammenspiel von Körper und Geist ist. Dein Stresslevel, deine Erwartungen und deine innere Einstellung spielen selbst bei einem scheinbar objektiven Test wie der Spiroergometrie eine Rolle. Eine gute Diagnose und Therapie berücksichtigen immer den ganzen Menschen.

Welche Fragen bleiben offen? Die ERS-Studie macht deutlich, dass die Entwicklung neuer, global harmonisierter Referenzgleichungen eine Mammutaufgabe ist. Es wird spannend sein zu sehen, wie die medizinische Gemeinschaft diesen «call for action» aufgreift und welche neuen Standards in den nächsten Jahren etabliert werden. Für dich bedeutet das, dass die Wissenschaft stetig daran arbeitet, die Medizin noch präziser und verlässlicher zu machen – ein Grund zur Zuversicht.

Bleib neugierig und achtsam mit deinem Körper, denn dein Wohlbefinden ist das Wichtigste.

Wissenschaftliche Quelle

The European respiratory journal